Luca Messerschmidt in Tansania

Mit Zuversicht nach Afrika – Luca Messerschmidt mit Weltwärts in Tansania

Ich bin Luca Messerschmidt, 19 Jahre und Teilnehmer in der Spielrunde 2011/12 mit dem Team Cellack gewesen. Nach meinem Abitur in diesem Jahr absolviere ich momentan den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „Weltwärts“, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und organisiert wird. Das Ziel von Weltwärts ist es, junge Menschen für Entwicklungsarbeit zu begeistern. Es stärkt das Bewusstsein für die „Weltgemeinschaft“, fördert Völkerverständigung und bietet den TeilnehmerInnen eine große persönliche Weiterentwicklung.

Trainingsübung
Trainingsübung

Eingesetzt bin ich bei „Jambo Bukoba“. Dieser Verein engagiert sich in der Region Kagera (nordwestliches Tansania) und sorgt unter dem Motto „Kinder durch Sport stark machen“ für eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit, Chancengleichheit für Mädchen, Bildung und Sport. Durch regelmäßige Spiele genießen die Kinder sorgenfreie Momente, akzeptieren Regeln und übertragen diese in Ihren Alltag. 2010 startete Jambo Bukoba mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) den Lehrerworkshop „Lifeskills through Games“. Er zeigt Grundschullehrern, wie sie Ihren Sportunterricht planen und viele verschiedene Spiele ohne große Mittel organisieren können. Durch das Integrieren wichtiger Botschaften in die Spiele soll es den Lehrern gelingen, soziale Fähigkeiten zu fördern und Themen wie zum Beispiel AIDS/HIV spielerisch zu vermitteln.

Meine Aufgaben sind sehr vielseitig: Ich unterstütze die Sportlehrerausbildung, organisiere und gestalte Veranstaltungen, wie zum Beispiel Fußballturniere, koordiniere Renovierungsarbeiten in Schulen und betreue, evaluiere und protokolliere Schulen, die von Jambo Bukoba unterstützt werden. Darüber hinaus sind weitere Projekte mit Kindern und Jugendlichen geplant.

Nach meinen bisherigen drei Monaten in Tansania habe ich mich gut eingelebt. Die Tansanische Kultur und die Lebensweise sind grundlegend anders als in Deutschland: Zeit ist das größte und wichtigste Gut. Obwohl es manchmal anstrengend ist, auf die tiefenentspannten Abläufe zu warten, lernt man hier jedoch viel über sich selbst. Ich freue mich auf die kommenden neun Monate mit wundervollen Erlebnissen.

Für Fragen rund um Weltwärts-Auslandsjahre stehe ich sehr gerne zur Verfügung!
In meinem Blog unter http://luca-messerschmidt.de/ berichte ich regelmäßig von meinen Erlebnissen in Tansania.

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