2016 – ein (ziemlich) gutes Jahr

Das Meme Nummer eins zum Ende des vergangenen Jahres war wohl unbestreitbar „fuck 2016“. Viele US-Amerikaner denken dabei an das Ergebnis der Präsidentenwahl, Andere an verstorbene Prominente. Aus Sicht unseres Vereins gibt es aber wenig Grund, sich über 2016 zu ärgern: Wir können auf sehr schöne Treffen zurückblicken und durften viele neue Mitglieder begrüßen.

Das erste Treffen des Jahres fand zwar eigentlich zu spät statt, um noch ein echtes „Neujahrstreffen“ zu sein, lohnte sich deswegen aber nicht weniger für alle Anwesenden. Wir hatten in Dennius Uitz nicht nur einen Gast mit interessanten Erfahrungen im Startup-Investment sondern auch einem spannenden Charakter. Wir besuchten das Fitness-Startup Mycoach FFM, dessen Mitgründer Christian Kuczminski uns nicht nur beim Circle-Training einiges abverlangte, sondern auch interessante Einblicke in die Herausforderungen des Gründens gab. Motivation in schwierigen Situationen hätten er und sein Bruder aus dem Satz gezogen: „Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit die Klage über einen Mangel an Einfällen.“

Das Frankfurter Treffen gab im Frühjahr des vergangenen Jahres jedoch auch wichtige Impulse für die allgemeine Entwicklung des Vereins. Erstmals wurde infolge des Treffens die Frage aktiv angegangen, wie man gerade zwischen den zentralen Veranstaltungen den Mitgliedern etwas bieten könnte. Konkret sichtbar wurde das an der Einführung eines monatlichen Newsletters oder dem Text über Mycoach FFM, durch den auch beim Treffen abwesende Mitglieder das Startup kennenlernen konnten. Nicht zuletzt gab es in vielen Bereichen mehr Engagement nach Frankfurt – gerade auch von jüngeren Mitgliedern.

Aber, um einmal selbstkritisch aus dem Rückblick in die Gegenwart zu springen: Das Neujahrstreffen 2017 hat deutlich gemacht, dass gute Ideen wenig Nutzen, sofern sie nur teilweise umgesetzt werden. Insbesondere der Newsletter hätte nicht nach dem Sommer de facto aussetzen dürfen – auch wenn dessen alleiniger Autor (ich) ein Auslandssemester als Ausrede anführen kann. An dieser Stelle ein kleiner Ausblick: Nicht nur wird 2017 der Newsletter wieder aufgenommen (und konsequent monatlich erscheinen), sondern er wird auch durch häufigere Beiträge im Vereinsblog für von Alumni für Alumni ein paar (hoffentlich) lesenswerte Beiträge anbieten.

Zurück zu 2016: Die Jahreshauptversammlung in Hamburg zeichnete sich vor allem durch das Wetter aus. Strömender Regen in der Nacht der Bundessiegerehrung, strahlender Sonnenschein am Nachmittag danach und erneut wahre Fluten von oben am Abreisetag. Aber Smalltalk beiseite: Was vor allem bei uns Alumni und insbesondere dem Vorstand hängen blieb, war das extrem hohe Niveau aller Beiträge der zehn besten Teams in diesem Jahr. Es gab über die Präsentationen hinweg immer wieder Grund, anerkennend zu staunen oder über den Humor der Vortragenden zu lachen. Einsame Spitze.

Nachdem die Trophäen endlich ausgehändigt waren, bestätigte sich für uns Alumni in vielen Gesprächen mit den Teams: Euch wollen wir richtig gern dabei haben – und zu unserer Freude gingen in den Wochen nach der Bundessiegerehrung und dem Future Camp bei uns so viele Mitgliedseinträge ein wie bisher nach noch keiner anderen Spielrunde. Bald 100 Alumni sind wir jetzt im Verein. Wie könnte man da noch als Fazit des Jahres „fuck 2016“ schreiben?

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